1939

Konfirmation (Pastor Vollstedt) 26. März 1939

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1940

Schulklasse, ca. 1940

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1952

Ringreiten Seeth, 07.06.1952

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Die Gemeinde Seeth

Seeth ist eine Gemeinde in Nordfriesland/ Schleswig – Holstein, liegt auf einem flachen, ca 4 m hohen Geestrücken an der Grenze zum Kreis Schleswig – Flensburg und umfasst ca. 13,6 km².

Im Süden und Westen fällt der Geestrücken zur Eider-, im Norden zur Treeneniederung ab. Das Dorf liegt in der Landschaft Stapelholm.

Stapelholm wird durch die naturbelassenen Flüsse Eider, Treene und Sorge eingefasst. Erstmals wird die Gemeinde im Jahr 1260 erwähnt, der Name Seeth bedeutet im weitesten Sinne „Niederlassung“, bzw. „Wohnsitz“. Die Gemeinde zählt 611 Einwohner (Zensus 2024).

Das Dorf Seeth ist der Ort in der Landschaft Stapelholm, in der sich die wichtigsten Haustypen Schleswig – Holsteins und Dänemark treffen: Das sächsische Fachhallenhaus, das jütische Querdielenhaus und der niederländische Haubarg. Das Dorf mit zahlreichen noch mit Reet gedeckten Häusern, aus gelben und roten Backstein, ist weitgehend unverändert erhalten. Z. Zt. Sind noch ca. 40 Häuser „unter Reet“ Einige Landwirtschafts – und Handwerksbetriebe befinden sich im Ort, verschiedenen Galerien sowie eine Töpferwerkstatt verleihen dem Ort eine künstlerische Note. Prägend für Seeth ist der „Stapelholmer Heimatkrog“.

Größter Arbeitgeber im Ort ist die therapeutische Wohngruppe, hier leben und arbeiten autistische Menschen. Seeth war Bunderwehrstandort und war  Heimat für verschiedene Truppengattungen und Einheiten wie das Transportbataillon 610, dem Nachschubbataillon 610, dem Marinesicherungsbataillon 3 und dem Lazarettregiment 11.

Die Stapelholmer Kaserne liegt außerhalb des Ortes, den Namen hat ihr die Landschaft Stapelholm gegeben. Am 26.10.2011 wurde bekannt, dass die Kaserne bis Ende 2015 geschlossen wird. Die Liegenschaft beherbergt seit 2016 das Landesamt für Flüchtlinge und Zuwanderung Schleswig-Holstein als eines von fünf Landesunterkünften. Hier fanden in zwei Wellen – 2016 überwiegend Syrier und afghanische Flüchtlinge und deit 2022 Menschen aus dem Kriegsgebiet der Ukraine, einen sicheren Zufuchtsort. Zeitweise beheimatete das Landesamt über 1100 Flüchtlinge und bot ihnen Sicherheit, Ruhe und für einige Wochen ein Leben ohne Kriegseindrücke.